3 Uhr und nun sitze ich mal wieder hier vor meinem Laptop und weiß schon gar nicht mehr genau wie das alles funktioniert. Es ist so ungewohnt sich mal wieder hier zu melden, aber ich habe einfach das Bedürfnis, also tu ichs. Wie beginnt man wieder so einen Post? Achja.
Nun sitzt dieses Mädchen mal wieder traurig auf ihrem Bett. Mit Tränen in den Augen schaut sie in ihre Vergangenheit zurück. Sieht die Menschen, die sie mal verachteten, sieht die, die sie mal liebten und heute nicht vermissen. Sie merkt wie ihr so langsam wieder als zu Berge steigt und sie die Vergangenheit einholt. Wieder dieses leere Gefühl in der Magengrube und mal wieder diese Ängste, was sie aus ihrem Leben machen sollte. So langsam wurde es Zeit, sich für etwas zu entscheiden, eigenständig zu werden und ihr Leben zu festigen. Doch all dies gelingt ihr nicht, entweder weil sie mal wieder ihre Motivation verloren hat oder weil sie einfach keinen Plan mehr hat.
Sie vertieft sich in Fitnessblogs und nimmt sich ihre Motivation immer wieder und wieder Sport zu machen, auch wenn ihr Magen sagt: 'Füll mich.', sagt ihr Gehirn: 'Nein, geh endlich wieder trainieren.' Und genau das tut sie momentan. Sie schützt ihre Knie seit Langem nicht mehr und vertieft sich immer mehr im Sport.
Dann schaut sie hoch und denkt sich: Ist doch besser den Schmerz auszupowern statt auzubluten.
Seit Langem hatte sie nicht mehr dieses Bedürfnis gehabt. Dieses Bedürfnis nach Blut. Doch nun sah sie wieder ständig diese Klingen in unmittelbarer Reichweite und sie kämpft und kämpft dagegen an.
Tag für Tag bleibt sie stark. Doch in ihren Augen steht geschrieben: Wie lange packe ich das noch? Wie lange können sie ihre Gedanken noch quälen bis wieder diese leisen Stimmen auftauchen?
Sie will niemanden enttäuschen, doch der heutige Tag hat sie wieder in Verlegenheit gebracht und sie wieder an die Vergangenheit denken lassen. Diese schlimme Zeit wird sie wohl nie vergessen, nur verdrängen. Sie will es tun, doch der Gedanke an die schöne Zeit die sie im hier und jetzt hat lässt sie es nicht tun.
Jedoch hofft sie, dass sie es jeden Tag packt, bis sie ihre Ängste vor der Zukunft verloren hat. Hoffentlich bald.
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Freitag, 15. Januar 2016
Sonntag, 17. Mai 2015
Und so saßen wir da. Du auf der rechten Seite des Flures und ich auf der Linken, als das Flugzeug ins wanken geriet. Deine Seite hatte bereits die Sprungwesten an und ich flehte dich an, nicht zu springen. Irgendetwas tief in mir drin sagte mir, dass es schlimmer sei jetzt zu springen, als in dem Flugzeug zu bleiben. Irgendetwas tief in mir drin erinnerte mich daran, dass ich diese Situation schon ein mal geträumt hatte und sie nicht gut ausging und nun wurde dieser Traum bittere Realität. Ich weinte und flehte dich an, zog an deiner Sprungweste, griff so fest wie ich konnte um dich zu halten und flehte, dass du nicht springen sollst, schon gar nicht ohne mich, denn wenn dir wirklich etwas zustoßen sollte, wollte ich nicht ohne dich weiter leben.
Ich wollte alles dafür tun, dass du nicht aus diesem Flugzeug springst, doch du sahst mich mit Tränen in den Augen an und schriest, dass ich jetzt still sein soll und endlich loslassen lernen müsse und statt mich zu beruhigen, drücktest du mich weg und ich war am Boden zerstört. Auf ein mal verschwamm alles, als ich realisierte, dass ich gerade schweiß gebadet wach wurde, mit der großen Angst dir sei etwas zugestoßen. Mitten in der Nacht griff ich zum Laptop und schaute ob du online bist. Doch nein, warum solltest du auch noch um 4 Uhr morgens online sein.
Unruhig schlief ich für kurze Momente wieder ein, als ein neuer Schock mich traf und ich im Schlaf Nachrichten von einem abstürzendem Flugzeug sah. Mehrere Menschen tot, viele weitere schwer verletzt und vermisst. Starr saß ich da vor dem Fernsehr und realisierte was vor wenigen Tagen geschah, ohne zu wissen wo du bist.
Schließlich wachte ich wieder auf, doch immer noch kein Anzeichen deines Wohlbefindens. Ich versuchte mich abzulenken, bis nach mehreren Stunden endlich ein Lebenszeichen von dir auftauche
'milan. ist online'
Ich wollte alles dafür tun, dass du nicht aus diesem Flugzeug springst, doch du sahst mich mit Tränen in den Augen an und schriest, dass ich jetzt still sein soll und endlich loslassen lernen müsse und statt mich zu beruhigen, drücktest du mich weg und ich war am Boden zerstört. Auf ein mal verschwamm alles, als ich realisierte, dass ich gerade schweiß gebadet wach wurde, mit der großen Angst dir sei etwas zugestoßen. Mitten in der Nacht griff ich zum Laptop und schaute ob du online bist. Doch nein, warum solltest du auch noch um 4 Uhr morgens online sein.
Unruhig schlief ich für kurze Momente wieder ein, als ein neuer Schock mich traf und ich im Schlaf Nachrichten von einem abstürzendem Flugzeug sah. Mehrere Menschen tot, viele weitere schwer verletzt und vermisst. Starr saß ich da vor dem Fernsehr und realisierte was vor wenigen Tagen geschah, ohne zu wissen wo du bist.
Schließlich wachte ich wieder auf, doch immer noch kein Anzeichen deines Wohlbefindens. Ich versuchte mich abzulenken, bis nach mehreren Stunden endlich ein Lebenszeichen von dir auftauche
'milan. ist online'
Cried by
anonnika
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