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Sonntag, 7. Juli 2013

Dieses Gefühl.

Dieses Gefühl, wenn du einfach nur die Flasche, die du in der Hand hast, gegen deinen Balkon schlagen möchtest, damit sie zerspringt, dir Splitter ins Gesicht fliegen und du dir mit dem scharfen, kaputten Glas alles aufschneiden kannst.
Dieses Gefühl, wenn du auf der Straße sitzt und dein einziger Gedanke der ist, dass du dir den Kopf so lange auf die Straße schlagen möchtest, bis er blutet und du leidest.

Dieses Gefühl, wenn alle deine Freunde dich verlassen haben und du am liebsten alleine, abgeschottet leben willst.
Dieses Gefühl, wenn du bluten willst, wenn du leiden willst.
Dieses Gefühl, wenn du dich grundlos schneiden möchtest.
Dieses Gefühl, wenn du einfach nur sterben möchtest.

Samstag, 6. Juli 2013

forever. ∞

Ein wunderschöner Strand, Meer, Möwen. Nur du und ich und unsere beiden Kinder. Wir liegen da, während ich dich anschaue und mir sicher bin, dass ich dich immer noch wie am ersten Tag liebe und während du unsere Kinder betrachtest, wie sie mit dem Ball im Meer spielen. Du bist so wunderschön, so faszinierend und du bist Mein, einfach Mein. Während ich dich so anschaue wird mir so vieles klar. Wie sehr ich mein Leben doch liebe, wie glücklich ich doch bin, was ich alles habe. Ich habe dich und unsere zwei Kinder und das ist alles was ich mein ganzes Leben lang wollte und was ich nun habe und mehr brauch ich auch gar nicht. Als die Kinder aus dem Meer kommen und am Strand spielen, schaust du mich an, weil du dir sicher bist, dass Lukas und Emma in Sicherheit sind. Du schaust mich an, mit deinen braunen Augen, in denen ich mich immer verliere. Deine Haare, sie sehen so wunderbar aus, sie sitzen perfekt, obwohl du gerade erst aus dem Wasser kommst und deine Lippen, sie sind so schön, dass ich sie immer direkt küssen möchte. Stundenlang. Ununterbrochen. Ich bin bei dir so vollkommen, so glücklich, so voller Lebensfreude. Mit dir ist es so unendlich einfach, als müsste alles genau so sein. Wir schauen den Kindern beim spielen zu, als du meinen Kopf nimmst, in zu dir drehst, mich an dich ziehst und mir durch die Haare gehst, während du mich liebevoll küsst. Doch dann schrecken wir beide zurück und beginnen zu lachen, weil Lukas uns mit Wasser nass gemacht hat. Wir springen beide auf und spielen mit den Kindern, als du zu mir sagst: "Sprich mit mir, Annika." und ich erst dann realisiere, dass wir immer noch im Schwimmbad liegen, in der Gegenwart und dass wir eigentlich Skip-Bo spielen wollten. Dass wir immer noch Jugendliche sind und uns immer noch nicht in der Zukunft befinden. Doch dann wird mir auch noch klar, dass ich mich schon wieder in deinen Augen verloren hatte, als du die Karten mischtest und nach vorne schautest und du bist so schön dabei, bei allem was du tust. Genau solche Momente, genau diese, machen mir klar, wie sehr ich dich liebe und dass ich für immer mit dir zusammenbleiben will und dass wir das auch werden und dass wir eine wunderschöne Zukunft gemeinsam haben werden.